Den Lebens- und Erholungsraum Luhe stärken

Auwald an der Luhe. Foto: LK Harburg.

Die Stiftung Lebensraum Elbe möchte in Abstimmung mit dem Landkreis Harburg die Luhe ökologisch aufwerten. Frühere Mäanderschleifen sollen wieder angebunden werden. Auch sollen Kleingewässer angelegt und die Entwicklung der Auenlebensräume gefördert werden.

Konkret sollen verschiedene Maßnahmen entlang des Stöckter Deichs umgesetzt werden. Dafür müssen zunächst Grundstücke oder Nutzungsrechte erworben werden.  Die Grünlandbewirtschaftung soll so weit wie möglich erhalten bleiben.

Durch die Maßnahmen erhalten tidebeeinflusste Auenlebensräume mehr Raum. Die Struktur im und am Gewässer wird vielfältiger. Dadurch

  • verbessern sich die Lebensbedingungen für die Arten im Fließgewässer, z. B. für Meerforelle, Steinbeißer oder Fischotter,
  • profitiert die Ufervegetation,
  • finden auch Amphibien und Libellen ein neues Zuhause,
  • wird die Selbstreinigungskraft des Wassers verbessert
  • wird der stadtnahe Erholungsraum Luhe sichtbar aufgewertet.

Die Maßnahmen entsprechen den Zielen der Naturschutzgebietsverordnung.

 

Stand der Umsetzung (02.04.2017):

Die Grundstückskäufe sind abgeschlossen. Mit der Ausarbeitung der Genehmigungsplanung soll in Kürze begonnen werden. Die Umsetzung der Maßnahme soll nach Möglichkeit ab 2019 erfolgen.

 

Möchten Sie mehr wissen? Hier finden Sie unseren Projektflyer.

 

Die Konzeption des Projekts basiert auf unserer Machbarkeitsstudie zur Ilmenau Luhe-Niederung.

 

Bezug zum IBP:

  • Umsetzung der Maßnahme 3.3 NI: Erhaltung und Wiederherstellung von Flachwasserbereichen
  • Umsetzung der Maßnahme 3.6 NI: Förderung der Auwaldentwicklung
  • Umsetzung der Maßnahme 3.7 NI: Förderung/Schaffung von Prielsystemen
  • Umsetzung der Maßnahme 3.8 NI: Förderung von naturnahen Ufern mit Tideröhrichten und feuchten Uferstaudenfluren
  • Umsetzung der Maßnahme 3.14 NI: Erhaltung und Wiederherstellung der Durchgängigkeit in die Elbnebengewässer