Freie Flusszone Süderelbe

Tideelbe-Modell. Foto Jonas von der Hude

Ein Kunst- und Forschungsvorhaben zur Neubestimmung eines Landschaftsraumes setzt sich mit der Süderelbe und ihrer Nutzung in vielfältiger Weise auseinander. Unter anderem mit einem Tideelbe-Modell in der Mitte von Wilhelmsburg, das die Gezeiten zurück auf die Insel bringt.

„Landschaft ist ein Zwecken untergeordneter Raum“ – meint Till Krause. An diese heranzukommen versucht er mit der Tätigkeit des Künstlerprojektraums Galerie für Landschaftskunst.

Sein Untersuchungsraum ist die Süderelbe in Hamburg zwischen den Elbbrücken und der Bunthäuser Spitze. Im Rahmen der igs 2013 wurde auf dem igs-Gelände die „Freie Flusszone Station“ mit dem Tideelbe-Modell des Künstlers Bob Braine installiert.

Dieses Modell verkörpert die Elbinsel Wilhelmsburg umflossen von Norder- und Süderelbe. Im natürlichen Wechsel der Gezeiten wird Wasser in die Skulptur gepumpt, um so den Einfluss von Ebbe und Flut erlebbar zu machen. Anhand dieser Skulptur und der „Freien Flusszone Station“ wurde die Idee der „Freien Flusszone“ mit den Gartenschaubesuchern verhandelt. Nach der Gartenschau sind sie Botschafter der Freien Flusszone: die fest installierte Skulptur in der Mitte Wilhelmsburgs und die Station mit wechselnden Standorten im Süderelbraum.

Projektträger: Galerie für Landschaftskunst

  • Ein Plakat, welches Wilhelmsburg zwischen den zwei Elbarmen aus der Vogelperspektive abbildet, ist auf einem Wagon befestigt. Der Wagon wird an verschiedenen Standorten aufgestellt.
  • Ein anderes Plakat, auf dem ein handgeschriebener Text abgebildet ist, ist auf einem Wagon befestigt. Der Wagon wird an verschiedenen Standorten aufgestellt.
  • Ein Plakat, welches Wilhelmsburg zwischen den zwei Elbarmen aus der Vogelperspektive abbildet, ist auf einem Wagon befestigt. Der Wagon wird an verschiedenen Standorten aufgestellt.
  • Ein Plakat, welches Wilhelmsburg zwischen den zwei Elbarmen aus der Vogelperspektive abbildet, ist auf einem Wagon befestigt. Der Wagon wird an verschiedenen Standorten aufgestellt.
  • Das Tideelbe-Modell, bestehend aus einem Beton-Kasten, in diesen dann die Tideelbe naturgetreu modelliert wurde. Das Tideverhalten von Ebbe und Flut wird in diesem Modell ebenfalls mithilfe von Wasserpumpen simuliert
  • Gräser, Farne, Wasserblumen und Röhrichte sind typische Tideelbe-Pflanzen, die auch im Tideelbe-Modell ihren Platz finden

Bezug zum Integrierten Bewirtschaftungsplan für das Elbeästuar:

  • Umsetzung der Maßnahme A 6.2 HH/SH: Vermittlung der offenen Zukunftsfragen des Ästuars aus Natura 2000-Sicht