Hamburg, deine Flussnatur

Das Naturschutzgroßprojekt Hamburg, deine Flussnatur arbeitet dafür, das einzigartige Gewässernetz Hamburgs als lebendigen Naturraum zu stärken -          für mehr Artenreichtum, Wildnis und Lebensqualität mitten in der Stadt.

 

Aktuelles:

22.08.2025 Hamburg, deine Flussnatur legt die Ergebnisse aus der Konzeptionsphase des Projekts vor. Die Broschüre "Lebensräume verbinden" stellt sie kurz und übersichtlich vor.

10.04.2024  Das Integrative Leitbild für die denkmalgeschützte untere Alster ist veröffentlicht. Es enthält Bausteine, die dabei unterstützen können, die kanalisierte Alster aufzuwerten - hin zu einem strukturreichen und seine Geschichte respektierenden Gewässer. 

 

Das Projekt:

 

Unser Projektraum: Hamburgs einzigartiges Gewässernetz

Grundlage des Naturschutzgroßprojekts ist ein Pflege- und Entwicklungsplan. Er enthält über 500 Maßnahmen entlang von acht Gewässerachsen in Hamburg. Unser Projekt umfasst insgesamt 38 Gewässer. Rund 375 Kilometer Uferlinie  betrachten wir mit Hamburg, deine Flussnatur – das entspricht etwa der Luftlinie von Hamburg nach Amsterdam.

Unsere Gewässer: Vielfältig beansprucht

Hamburg ist eine an das Wasser gebundene Stadt. Gewässerläufe sind eingebettet in den Stadtraum, sie stellen wertvolle Lebensadern für Natur und Menschen dar. Hamburgs Flussnatur ist jedoch vielfältigen Herausforderungen ausgesetzt - durch den Klimawandel, durch starke menschliche Nutzungen oder Einträge aus dem Umfeld.

  • Hochwasserbassin
  • Billekanal
  • Kaufhauskanal

Unser Ziel: Lebendige Gewässerkorridore schaffen - für Natur und Mensch

Das Naturschutzgroßprojekt Hamburg, deine Flussnatur möchte Gewässer als lebendige und lebenswerte Naturräume in Hamburg stärken. Lebewesen sollen wertvollen Raum im Wasser und im Gewässersaum (Auen) bekommen, um sich zu entwickeln. Auch brauchen sie verbundene Gewässerkorridore, um sich freier zu bewegen und vernetzen zu können. Dazu bedarf es kreativer Lösungen, um etwa Flachwasserzonen, naturnah verlängerte Gewässerläufe oder Habitate an verbauten Uferkanten zu schaffen. 

  • Natürliche Ufer an der Bille
  • Gebänderte Prachtlibelle. Foto: Karsten Borggräfe
  • Blutweiderich und Mädesüß. Foto: Karsten Borggräfe

Unser Weg: Gemeinsam für die Stadt - und mit der Stadt

Hamburg profitiert von diesem Maßnahmen auf unterschiedlichste Weise. Ein verbessertes Mikroklima, Schutz vor extremen Wetterereignissen und mehr Rückzugs- und Ruhemöglichkeiten können entstehen, das erhöht die Lebensqualität inmitten der Metropole. Das Projekt wird nur zusammen mit vielen Hamburgerinnen und Hamburgern gelingen. Durch Informationen und Mitarbeit möchten wir sie enger mit der städtischen Flussnatur verbinden und gemeinsam einen neuen Blick auf Hamburgs einzigartigen Schatz - auf seine Gewässer - entwickeln.  

  • Naturverträgliche Freizeitnutzung auf der Alster
  • Natürlich geschwungenes Ufer. Foto: SLE

 

Unsere Projektmanager für Hamburgs Flussnatur:

Karsten Borggräfe, Projektleitung
karsten.borggraefe@stiftunglebensraumelbe.de
040 428 40 2058

Dr. Maik Bohne, Kommunikation
maik.bohne@stiftunglebensraumelbe.de 
040 428 40 2896

Markus Brüning, Projektmanagement
markus.bruening@stiftunglebensraumelbe.de  
040 428 40 3005 

Karl Hottenrott, Projektmanagement
karl.hottenrott@stiftunglebensraumelbe.de 
040 428 40 2903

Linde Köhne, Projektmanagement
linde.koehne@stiftunglebensraumelbe.de 
040 428 40 2221

Andreas Lampe, Projektmanagement
andreas.lampe@stiftunglebensraumelbe.de  
040 428 40 2426

 

Unsere Unterstützer: Fördergeldgeber des Projekts

Hamburg, deine Flussnatur wird in der Umsetzungsphase mit circa 25 Mio. Euro finanziert, gebunden über einen Zeitraum von zehn Jahren bis 2035. Die Bundesregierung fördert das Projekt mit einem Anteil von 70 Prozent aus dem Programm chance.natur - Bundesförderung Naturschutz. Die Stiftung Lebensraum Elbe bringt Eigenmittel in Höhe von 22,5 Prozent der Fördersumme ein. Die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarawirtschaft unterstützt mit einem Anteil von 7,5 Prozent.

  • chance.natur Bundesförderung Naturschutz
  • Bundesamt für Naturschutz
  • Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft

Den Flyer zum Projekt, bisher erarbeitete Studien, Dokumentationen und Pressemitteilungen finden Sie hier

 

Stand Februar 2026