Pepp für die Schlinz

Die Schlinz. Foto Gerwin Obst

Wie kann die "Schlinz", ein langer Priel im Naturschutzgebiet Altengammer Elbwiesen, naturnäher gestaltet werden? Wie kann gleichzeitig die Verbindung der Elbe mit ihrer Aue verbessert werden? Zu diesen und weiteren Fragen wird die Stiftung Lebensraum Elbe im Frühjahr 2019 eine Untersuchung vorlegen. 

Die Schlinz fließt durch die Elbwiesen bei Altengamme im Hamburger Bezirk Bergedorf. Trotz ihrer Lage im Naturschutzgebiet ist sie mit Steinen befestigt und zum Teil verrohrt. Auch die Mündung eines benachbarten Priels in die Elbe ist mit einer massiven Steinschüttung verbaut. Eine gute Vernetzung von beiden Gewässern mit der Elbe und ihrer Aue ist dadurch unmöglich.

Die Stiftung Lebensraum Elbe möchte diesen Zustand verbessern. Sie untersucht im Rahmen eines Gutachtens, wie die ökologischen Eigenschaften der Schlinz durch Rückbau von Befestigungen und Rohrdurchlässen, Uferabflachungen und Änderung des Prielverlaufs verbessert werden können. Dabei prüft sie auch, ob eine Senke im angrenzenden Grünland an die Tide angebunden werden kann und ob die Anlage von kleinen Seitenprielen möglich ist. Auch die Entwicklung von Röhrichten und Auwald steht im Fokus.

Die Studie soll im Frühjahr 2019 vorliegen.  

Bezug zum integrierten Bewirtschaftungsplan für das Elbeästuar:

  • Maßnahme FR 1.34 HH/SH: Naturnähere Gestaltung der "Schlinz"