Pepp für die Schlinz

Die Schlinz. Foto Gerwin Obst
Wir verbessern die Lebensräume an und in der Tideelbe für eine vielfältige und typische Tier- und Pflanzenwelt. Dazu gestalten wir Ufer und Vorländer naturnäher, werten die Elbe und ihre Nebengewässer in ihrer ökologischen Struktur auf und fördern die Entwicklung eines natürlicheren Tidegeschehens.


Wie kann die "Schlinz", ein langer Priel im Naturschutzgebiet Altengammer Elbwiesen, naturnäher gestaltet werden? Wie kann gleichzeitig die Verbindung der Elbe mit ihrer Aue verbessert werden? Zu diesen und weiteren Fragen legte die Stiftung Lebensraum Elbe im April 2019 eine Untersuchung vor. 

Die Schlinz fließt durch die Elbwiesen bei Altengamme im Hamburger Bezirk Bergedorf. Trotz ihrer Lage im Naturschutzgebiet ist sie mit Steinen befestigt und zum Teil verrohrt. Auch die Mündung eines benachbarten Priels in die Elbe ist mit einer massiven Steinschüttung verbaut. Eine gute Vernetzung von beiden Gewässern mit der Elbe und ihrer Aue ist dadurch unmöglich.

Die Stiftung Lebensraum Elbe möchte diesen Zustand verbessern. Sie untersuchte im Rahmen eines Gutachtens, wie die ökologischen Eigenschaften der Schlinz durch Rückbau von Befestigungen und Rohrdurchlässen, Uferabflachungen und Änderung des Prielverlaufs verbessert werden können. Dabei prüfte sie auch, ob eine Senke im angrenzenden Grünland an die Tide angebunden werden kann und ob die Anlage von kleinen Seitenprielen möglich ist. Auch die Entwicklung von Röhrichten und Auwald stand im Fokus der Untersuchungen.

Die Studie liegt seit April 2019 vor. Ihre Umsetzung wird nun mit den zuständigen Stellen abgestimmt. 

Bezug zum integrierten Bewirtschaftungsplan für das Elbeästuar:

  • Maßnahme FR 1.34 HH/SH: Naturnähere Gestaltung der "Schlinz"