An der Wedeler Au haben wir Tide- und Auenbiotope geschaffen.
Die Wedeler Au ist bis zum Mühlenteich in der Stadt Wedel von den Gezeiten der Elbe – der Tide – beeinflusst. In Zusammenarbeit mit der Stadt Wedel haben wir die Wedeler Au in diesem Bereich ökologisch aufgewertet.
Dazu haben wir
- Priele angelegt und so den Einfluss von Ebbe und Flut in der Marsch vergrößert,
- Teiche angelegt und dadurch Lebensraum für Libellen und andere Insekten, aber auch Amphibien geschaffen,
- Ufer abgeflacht und Feuchtlebensräume entwickelt,
- nasse Röhrichte entstehen lassen, in denen Teichrohrsänger und Co. vor Räubern wie dem Fuchs geschützt sind,
- Weiden gepflanzt und damit vorhandenen Auwald erweitert – als wertvollen Lebensraum für Käfer, Vögel und Fledermäuse.
Mit unserem Projekt haben wir auch gute Voraussetzungen für den Schierlings-Wasserfenchel geschaffen. Die Art kommt weltweit nur im Bereich der Tideelbe vor und ist vom Aussterben bedroht.
2026 haben sich in unserem Projektgebiet mehr als zehn Exemplare der seltenen Pflanze von selbst angesiedelt - ein riesiger Erfolg! Wir hoffen, dass sie hier dauerhaft Fuß fasst.
Schlaglichter aus dem Juni 2026:
Eindrücke aus dem Sommer 2025:
Baustellen-Erinnerungen vom Herbst 2024:
Sind Sie an Details zum Maßnahmenlayout interessiert? Schauen Sie in unseren Projektflyer.
Bezug zum Integrierten Bewirtschaftungsplan für das Elbeästuar (IBP)
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FR 3.7 HH/SH: Wedeler Au: Erhaltung der stadtnahen Möglichkeiten des Naturerlebnisses
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FR 3.9 HH/SH: Ansiedlung des Schierlings-Wasserfenchels bei Wedel
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A 4.3 HH/SH: Erhaltung von naturnahen Ufern und Entwicklung von naturnäheren Ufern mit ästuartypischen Tideröhrichten
- A 4.4 HH/SH: Entwicklung/Reaktivierung von Prielsystemen
Stand: Juli 2026