Tideelbe rauf und runter: Exkursionen der besonderen Art

Exkursion an die Tideelbe. Foto SLE

Zu Fuß, im Bus oder mit der Barkasse durch den Lebensraum Elbe: verschiedene Exkursionen entführen in die wilde Natur der Tideelbe. Von der Este bis zum Zollenspieker können interessierte Erwachsene ihr Wissen erweitern.

Die Lebensräume der Tideelbe sind vielfältig – ebenso wie ihre Nutzung. Um Konflikte zu verstehen, Besonderheiten zu entdecken und Zusammenhänge zu erkennen, geben die unterschiedlichen Exkursionen genaue Einblicke. Wie hoch ist der Tidehub, was braucht der Stint und warum sind hier Dünen? Diese und viele weitere Fragen werden auf den verschiedenen Exkursionen beantwortet.


Die vierstündigen Wander-Exkursionen bieten die Möglichkeit, in die einzelnen Schutzgebiete der Tideelbe einzutauchen und das Wissen über die wertvolle Natur vor der eigenen Haustür zu vertiefen. Von Sanddünen bis zum Süßwasserwatt, vom mageren Trockenrasen bis zum dschungelartigen Tideauwald: Tiere und Pflanzen passen sich genau an.

In folgenden Schutzgebieten werden die Wander-Exkursionen angeboten:
Borghorster Elblandschaft, Zollenspieker, Auenlandschaft Obere Tideelbe, Wrauster Bogen, Heuckenlock, Auenlandschaft Norderelbe, Schweenssand, Holzhafen, Alte Süderelbe, Rissener Elbufer, Spadenländer Spitze, Mühlenberger Loch, Este-Mündung.


Bei den Barkassenfahrten wird der Fokus auf die Vereinbarkeit von Hochwasserschutz, Schifffahrt und Naturschutz gelegt. Von Bord aus können die vielfältigen Ufer der Tideelbe und die verbliebenen wertvollen Lebensräume genauestens betrachtet werden: von der Spundwand im Hafen bis zum Tideauwald am Ufer der Süderelbe.


Mit dem Bus werden die wertvollen Tideauen erkundet, die mit ÖPNV schwer erreichbar sind. Außerdem wird der Blick bewusst über Hamburgs Stadtgrenzen hinweg gelenkt.


Die Stiftung Lebensraum Elbe fördert das Projekt. Anmelden können sich Interessierte über die Homepage der GÖP (Gesellschaft für ökologische Planung).
 
Projektträger: Gesellschaft für ökologische Planung e.V.
Projektlaufzeit: 2012 (im geringeren Umfang) bis 2022


Bezug zum integrierten Bewirtschaftungsplan für das Elbeästuar:

  • A 6.4 HH/SH: Vermittlung der botanischen Bedeutung des Elbeästuars
  • A 6.6 HH/SH: Entwicklung von Themen und Vermittlungswegen, die alle Generationen ansprechen