Die Stiftung Lebensraum Elbe unterstützt die GÖP bei der Modernisierung und Ausweitung der Umweltbildung an der Tideelbe.


Tideelbe sehen, anfassen und verstehen – im Elbe-Tideauenzentrum im Süden der Hamburger Elbinsel Wilhelmsburg ist das möglich. Die Gesellschaft für ökologische Planung (GÖP) eröffnete 2006 das Umweltzentrum im alten Stackmeisterhaus an der Bunthäuser Spitze als Anlaufstelle für Schulklassen, Ausflügler und andere Umweltinteressierte. Mit dem Naturschutzgebiet Heuckenlock und dem Leuchtturm an der Bunthäuser Spitze vor der Tür tauchen Besucher direkt in den Lebensraum Elbe ein – eine Ausstellung und diverse Bildungsangebote informieren zusätzlich.


Nach zehnjährigem Bestehen ist jedoch eine Modernisierung der Ausstellung im Elbe-Tideauenzentrum notwendig um weiterhin gute Umweltbildung anbieten zu können. Außerdem soll das umweltpädagogische Programm weiterentwickelt und ausgebaut werden, um noch mehr Interessierte an die Tideelbe zu locken. Ziel ist es, eine praxisnahe Wissensvermittlung anzubieten, die sich bewusst auch an Kinder und Jugendliche aus sozial schwächeren Verhältnissen richtet. In den einzelnen Veranstaltungen soll auch auf bestehende Sprachbarrieren bei Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund eingegangen werden.


Die Stiftung Lebensraum Elbe unterstützt die GÖP finanziell bei der Modernisierung der Ausstellung sowie bei der Ausweitung der Bildungsangebote: Die Umweltbildung über die Tideelbe wird verbessert und gezielt auch für Zielgruppen ergänzt, die eher wenig Erfahrung mit der Natur im Alltag haben.

  • Das Elbe-Tideauenzentrum mit rotem Dach steht inmitten einer idyllischen Landschaft an der Bunthäuser Spitze
  • Elf junge Schülerinnen und Schüler hören aufmerksam dem Gruppenführer einer Austellung im Elbe-Tideauenzentrum zu
  • Schülerinnen im Heuckenlock, inmitten von menschenhohen Sträuchern und Gräsern, auf der Suche nach der Tideelbe
  • Ein 3D-Puzzle mit verschiedenen Motiven (z.B. Seeadler) als neues Ausstellungselement
  • sieben Schülerinnen und Schüler stehen auf einer kleinen Holzbrücke und sind auf der Suche nach kleinen Lebewesen
  • Schülerinnen untersuchen ein grünes, löchriges Blatt einer Pflanze


Projektträger: Gesellschaft für ökologische Planung e.V. (GÖP)