Wilde Insel Pagensand

Die Elbinsel Pagensand von oben im Jahr 2009. Foto Heiko Grell

Wie können die für die Tideelbe typischen Tiere und Pflanzen noch mehr von der Elbinsel profitieren? Die Stiftung Lebensraum Elbe untersuchte, wie wertvolle Tidelebensräume am Ufer und im Inneren der Insel entwickelt werden können.

Aktuelles

März 2019: Die Stiftung Lebensraum Elbe möchte die Studie umsetzen. Hierfür hat sie eine Förderung durch das Bundesprogramm "Blaues Band" beantragt.

Das Projekt

Pagensand, früher eine Sandbank, ist heute eine mehrfach aufgespülte und weitgehend befestigte Insel in der Tideelbe. Auwälder, Röhrichte, aber auch Trockenrasen, Gräben und Gewässer bilden ein Mosaik unterschiedlicher, wertvoller Lebensräume.

Teile der Insel wurden früher als Acker- oder Grünland genutzt – das ist heute nicht mehr so. Die Flächen haben hierdurch an wirtschaftlichem wie ökologischem Wert verloren und können nun zu Tidelebensräumen entwickelt werden. Die Stiftung Lebensraum Elbe hat hierzu eine Machbarkeitsstudie vorgelegt. Sie zeigt,

  • wie das tideabhängige Graben- und Prielsystem erweitert werden kann, dass die Tide weiter in die tiefer liegenden Flächen der Insel wirkt,

  • wie die Auenentwicklung gefördert werden kann,

  • wie die vorhandenen Buhnenfelder modifiziert werden können, um die hydraulische Belastung der Uferröhrichte zu senken.

Bezug zum integrierten Bewirtschaftungsplan für das Elbeästuar:

  • A 4.4 HH/SH, Entwicklung / Reaktivierung von Prielsystemen