Wilde Insel Pagensand

Zusammen im Fluss - gemeinsam für die Tideelbe

Die Projektfläche: ehemalige Grün- und Ackerflächen auf Pagensand. Foto Heiko Grell

Gemeinsam mit der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes entwickeln wir auf Pagensand wertvolle Lebensräume am Ufer und im Inneren der Insel.

Pagensand, früher eine Sandbank, ist heute eine mehrfach aufgespülte und weitgehend befestigte Insel in der Tideelbe. Teile der Insel wurden früher als Acker- oder Grünland genutzt – das ist heute nicht mehr so. Die Flächen haben hierdurch an wirtschaftlichem wie ökologischem Wert verloren. Damit bietet sich die Möglichkeit für Veränderungen. Im Projektgebiet möchten wir drei Ziele erreichen:

  1. weitere Feuchtbiotope im Hochwassereinflussbereich entwickeln,

  2. Tidebiotope im ufernahen Marschland entwickeln,

  3. eine standorttypische Ufer- und Vegetationszonierung in der Uferzone fördern.

Das Projekt setzen wir gemeinsam mit dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Elbe-Nordsee um.

Unsere Maßnahmen werden durch das BfN mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz gefördert.

  • gefördert durch das BMUV aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestags
  • Logo BfN

Hier können Sie die Machbarkeitsstudie und den zugehörigen Kartensatz herunterladen.

Den Flyer zum Projekt finden Sie hier.

 

Stand Dezember 2022:

  • Unsere Bauarbeiten sind abgeschlossen.
    Dort, wo das Hochwasser zeitweise das Inselinnere vernässt, entwickelten wir Feuchtbiotope. Auf einer Fläche von insgesamt rd. 15 ha legten wir Teiche und Gehölzstandorte an. Außerdem koppelten wir Gräben vom Tideeinfluss ab, um die Wasserhaltung dort zu fördern. Ein Monitoring wird die Entwicklung des Projekts in den kommenden Jahren dokumentieren.
  • Die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes hat mit der Umsetzung ihres Maßnahmenteils begonnen. Mit biologischen Mitteln sichert sie Teilstrecken des Ufers an der  Stromelbe. Damit möchte sie die Entwicklung von Röhricht fördern. Danach wird sie dort Tidelebensräume wie etwa Priele entwickeln.

 

Projektfotos:

  • Teich und Gehölzstandort, schnell begrünt. Foto SLE
  • Das Schilf erholt sich schnell. Foto fabelzucker
  • Fertiggestellter Teich. Foto fabelzucker
  • Frisch modellierter Gehölzstandort. Die Vertiefung in der Mitte dient der Wasserhaltung. Foto SLE
  • Gerade fertiggestellter Teich. Foto SLE
  • Gehölzstandort in der Nähe eines Teichs. Foto SLE
  • Fast fertiggestellter Teich. Foto SLE
  • Anlage eines Teichs. Foto fabelzucker
  • Anlage eines Teichs. Foto fabelzucker
  • Wir informieren Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinde Seestermühe über das Projekt. Foto SLE
  • Anlanden auf Pagensand. Foto Lambers und Ostendorf Ingenieure
  • Entnahme von Bodenproben. Foto fabelzucker

Inselfotos:

  • Die umgestürzten Bäume haben den Weg versperrt. Foto SLE
  • Umgestürzte Bäume nach dem Sturm im Februar 2022. Foto SLE
  • Der Biber hat sich auf Pagensand angesiedelt. Foto Loki Schmidt Stiftung
  • Biberfraßspuren auf Pagensand. Foto SLE
  • befestigtes Ufer. Foto SLE
  • Wellenschlag erzeugt starke Strömung im Priel. Foto SLE
  • Ein Graben wird durch ein Deckwerk befestigt
  • Versandeter Priel. Foto SLE
  • Abgetrennter See im Inselinneren. Foto SLE
  • Elbufer. Foto SLE
  • Das Westufer von Pagensand liegt nahe an der Fahrrinne. Containerschiff im Hintergrund
  • Teischsimsen-Röhricht. Foto SLE

Bezug zum integrierten Bewirtschaftungsplan für das Elbeästuar:

  • A 4.4 HH/SH, Entwicklung / Reaktivierung von Prielsystemen