Für Kiebitz & Co.

Kiebitz. Foto Nora Wuttke

Mit der Bewirtschaftung unserer Flächen im Bereich der Krückaumündung möchten wir zum Wiesenvogelschutz beitragen.

Die Krückaumündung ist ein wichtiger Teilbereich des Natura 2000-Gebiets „Schleswig-holsteinisches Elbästuar und angrenzende Flächen“. Sie ist tidebeeinflusst. Nur bei Sturmfluten wird das Sperrwerk zur Elbe geschlossen.

Trotz der insgesamt intensiven Nutzung haben die Grünlandflächen vor dem Deich eine große Bedeutung als Brutgebiet für Wiesenvögel, etwa für Kiebitz, Rotschenkel, Feldlerche, Schilfrohrsänger, Blaukehlchen oder Rohrweihe.

Seit 2019 besitzen wir auch Flächen im Bereich der Krückaumündung. Unsere Flächen werden extensiv von einer kleinen Mutterkuhherde beweidet und weder gedüngt noch mit Pflanzenschutzmitteln behandelt. Sie dürfen nun auch feuchter werden – was sie für Wiesenvögel noch attraktiver macht.

Fotos:

  • Mutterkuhherde auf den Flächen an der Krückau. Foto SLE
  • Tideeinfluss auf unseren Flächen an der Krückau. Foto SLE
  • Die Flächen werden von alten Weiden gesäumt. Foto SLE
  • Kiebitzküken. Foto Oliver Brockmann
  • Kiebitznest. Foto Nora Wuttke
  • Junger Kiebitz. Foto Pixabay-TheOtherKev-4538296-1920
  • Blaukehlchen. Foto Hans-Joachim Schaffhäuser
  • Rotschenkel. Foto DPecel auf Pixabay
  • Rohrweihe. Foto Hans Benn auf Pixabay
  • Feldlerche. Foto Dimitri Vetsikas auf Pixabay

Bezug zum Integrierten Bewirtschaftungsplan für das Elbeästuar (IBP):

Ziele und Maßnahmen des Maßnahmenschwerpunkts 5.2.6 Wiesenvögel, Hauptteil S. 68